Die Manifestationen des Heiligen Geistes

 

Wir lieben die Gegenwart des Heiligen Geistes und seine Gemeinschaft mit uns, seinen Kindern. Die Taufe mit dem Heiligen Geist und das Wirken in den Gaben des Geistes sind unerlässlich für die Erfüllung des Auftrags, die Völker zu Jüngern Jesu zu machen.

Das Wirken des Heiligen Geistes führt dazu, dass Menschen umkehren, und durch den Glauben an Jesus von neuem geboren werden. - Darum geht es! Das ist das Werk des Heiligen Geistes!

Bei der Holy Spirit Night in Bielefeld am 18. November gab es nach der Predigt von Walter Heidenreich und beim Gebet für einzelne Leute, die nach vorne zur Bühne kamen, sichtbare Reaktionen, und einige sind beim Gebet umgefallen.

 

In der Bibel lesen wir an verschiedenen Stellen davon, dass die Gegenwart des Heiligen Geistes auch zu körperlichen Reaktionen geführt hat. Das war so im Leben und Dienst von Jesus, auch bei Petrus und Johannes und Paulus, und es wird uns ebenso auch aus dem Leben der Könige und Propheten im Alten Testament beschrieben.

 

Wir kennen diese Manifestationen des Heiligen Geistes auch in unserem eigenen Leben und in unserem Dienst und haben in der Vergangenheit schon sehr viel Segen dadurch erlebt.

Viele Menschen mit denen wir gesprochen haben, die während für sie gebetet wurde, umfielen oder eine andere Manifestation des Geistes erlebten, hatten nach dieser Erfahrung größere Liebe zu anderen Menschen, mehr Eifer zum Gebet und zum Wort Gottes, großen Mut anderen Menschen das Evangelium weiterzugeben oder haben innere Heilung erlebt.

 

Nun kann man natürlich auch fragen, ist jede sichtbare körperliche Reaktion (umfallen, zittern, lachen, weinen, ...) in einem Gottesdienst oder beim Gebet automatisch das Wirken des Heiligen Geistes? Nein, das ist nicht so. Manchmal lassen sich Menschen in einem Gottesdienst durch das, was um sie herum geschieht mitreißen, und aus dem Wunsch heraus, selbst etwas zu erleben, oder dadurch Aufmerksamkeit zu bekommen, werden Manifestationen „mitgemacht“.

Aber selbst, wenn das so ist, bedeutet es nicht, dass deswegen dieses Wirken des Geistes abgelehnt werden sollte.

 

Man kann aber deshalb nicht genug betonen, dass es auch bei den Manifestationen des Heiligen Geistes auf die Frucht ankommt, die sie hervorbringen. Niemandem ist gedient, wenn man in einem wilden Gottesdienst beim Gebet zu Boden geht, aber dadurch weder im eigenen, noch im Leben der anderen, Wachstum im Glauben stattfindet. - Wir glauben an die Manifestationen des Heiligen Geistes, aber wir wollen sie, genauso wie die anderen Kraftwirkungen des Geistes (Zungenrede, Heilung, Dämonenaustreibung, ...), nicht um sie zur Schau zu stellen, sondern um im Glauben zu wachsen und kraftvolle Zeugen für Jesus zu sein. Eine Zunahme an Heiligung, mehr Gebet, größere Dienstbereitschaft, Liebe zur Bibel, - das sind Beispiele an guter Frucht, die wir sehen wollen, und wenn der Heilige Geist das bringt, dann wollen wir immer mehr davon!

 

Wir freuen uns sehr darüber, dass der Heilige Geist auch auf diese Weise bei uns in OWL wirkt und wir möchten euch alle ermutigen, darüber zu reden und in der Bibel dahingehend zu lesen. Für alle, die noch mehr dazu wissen wollen, gibt es eine ausführliche Ausarbeitung zu den Manifestationen des Heiligen Geistes auf der Website der JMG (jmg.de).

 

Johannes & Esther Baumann und der Trägerkreis für die Holy Spirit Night in OWL
(Matthias Eichelberg, Werner Schmidt, Jakob & Vika Reimer, Stefan & Sari Minich, Josua & Claudia Richter, Timon Heuser, Miriam Schaupp, Ewald Zelmer, Andrea Bertke, David Hesse, Daniel Fetting, Jonas & Sinaa Rottschäfer, Kat Kriger, Paul Sidelnikow, Lukas Schmid)